Ein neues Jahr ist die perfekte Zeit, um alte Gewohnheiten über Bord zu werfen. Ich gebe ganz offen zu: Ich habe mich in der Vergangenheit nicht richtig auf meine Tattoos vorbereitet, und das hat die ganze Erfahrung härter gemacht. Morgens noch hektisch rumrennen, nichts Vernünftiges essen und vergessen, Wasser zu trinken: Am Ende fühlst du dich schlapp und gar nicht bereit für die Session. Wer sein Tattoo richtig vorbereiten will, fängt deshalb schon ein paar Tage vorher an.
Dieses Jahr sorgen wir dafür, dass es keine miesen Sessions mehr gibt. Hier ist unser Guide zur Vorbereitung auf deinen Tattoo-Termin.
- Trink genug Wasser
- Bereite deine Haut vor
- Schlaf dich richtig aus
- Iss vorher ordentlich
- Pack Snacks und Wasser ein
- Trag bequeme Kleidung
Tattoo vorbereiten: die wichtigsten Tipps
Trink genug Wasser
Genug zu trinken ist natürlich immer wichtig. Vor einem Tattoo solltest du aber ganz besonders darauf achten. Während der Session wirst du wahrscheinlich nicht allzu viel trinken, und wenn du dehydriert bist, kann dir schnell schwindelig oder flau werden. Außerdem beugt genug Flüssigkeit trockener, schuppiger Haut vor, und die macht das Stechen ganz sicher nicht leichter.

Bereite deine Haut vor
Apropos schuppige Haut: Eine gute Hautpflegeroutine in den Tagen vor deinem Termin lohnt sich. Creme die Stelle in den Tagen vorher regelmäßig mit einer guten Feuchtigkeitscreme ein, damit deine Haut bereit für die neue Farbe ist. Direkt vor der Session solltest du aber lieber nicht cremen, denn Rückstände auf der Haut können beim Stechen stören.

Schlaf dich richtig aus
Übermüdet ist alles anstrengender, aber vor einem Tattoo ist Schlaf besonders wichtig, damit du merkst, wie dein Körper reagiert. Manche finden auch, dass es mit wenig Schlaf mehr wehtut, wobei das natürlich bei jedem anders ist. So oder so: Ausgeruht zu sein ist immer gut und kann dir die Session leichter machen.
Iss vorher eine ausgewogene Mahlzeit
Beim Tätowieren fühlt es sich zwar so an, als würdest du kaum etwas tun, aber dein Körper verbraucht dabei richtig viel Energie. Ein Tattoo ist eine Verletzung für deinen Körper. Deshalb ist es super wichtig, dass du genug Energie hast und dein Blutzucker nicht zu tief absackt, sonst kann es sich schmerzhafter anfühlen. Und mal ehrlich: Das Letzte, was du willst, während dir ein Kunstwerk für die Ewigkeit gestochen wird, ist die ganze Zeit zu zittern.

Setz auf Proteine und komplexe Kohlenhydrate. Die geben dir länger Energie und lassen deinen Blutzucker nicht so schnell hochschießen und wieder abfallen. Studien haben außerdem gezeigt, dass Vitamin C (auch Ascorbinsäure genannt) die Wundheilung unterstützt und dein Immunsystem stärkt. Versuch also, vor und nach deiner Session ein paar Vitamin-C-reiche Lebensmittel zu essen.
Pack Snacks ein
Passend dazu: Wenn du weißt, dass eine lange Session ansteht, nimm dir ein paar gesunde Snacks und Getränke mit. Nüsse oder Proteinriegel sind besser als Süßigkeiten, damit dein Blutzucker nicht wild Achterbahn fährt. Hinterher wirst du wahrscheinlich total Lust auf etwas Süßes haben. Ich nehme deshalb meistens eine Flasche Orangen- oder Apfelsaft mit, du kannst dir aber auch eine Dose Limo gönnen. Verdient hast du sie wahrscheinlich.
Trag bequeme Kleidung
Der Punkt ist wichtig: Überleg dir, wo du tätowiert wirst. Du lässt dir den Oberschenkel stechen? Dann lass die Skinny Jeans lieber im Schrank. Weiche, lockere, praktische Kleidung ist meistens die beste Wahl: Du kannst dich gut bewegen, und nichts scheuert hinterher auf der frischen Haut. Ein bisschen Nachdenken beim Outfit erspart dir am Tag selbst jede Menge Stress.
Wir hoffen, dieser Guide hilft dir bei der Vorbereitung auf dein nächstes Tattoo. Ein letzter Tipp: Denk dran, vor deinem Termin Bargeld abzuheben. Sei nicht diese Person.