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Schmerzhafteste Stellen für Tattoos: Unser Team packt aus

Bei Stories & Ink arbeiten jede Menge Tattoo-Fans, und die meisten von uns haben schon so einige schmerzhafte Stellen für Tattoos hinter sich. Du fragst dich, wo die schmerzhaftesten Stellen für Tattoos sind? Wir teilen unsere Erfahrungen, damit du auf jede autschige Session vorbereitet bist.

Und keine Sorge: Der Schmerz während und nach dem Tattoo lohnt sich total. Warum sonst würden sich Leute mehr als eins stechen lassen?

Die schmerzhaftesten Tattoo-Stellen aus unserem Team

Barbara @barbaradzerve ist Creative Content Managerin bei Stories & Ink. Für sie waren Rippen, Hals und Ellbogen am schmerzhaftesten:

„An den Rippen hat es sich angefühlt, als würde mir nasses Feuer die Haut abziehen, glatte 8,5 von 10. Und am Hals war es, als würde jemand mit der Kettensäge loslegen, während ich in einer total unbequemen Position lag UND kaum richtig atmen konnte: 9 von 10. Der Ellbogen war die Hölle.“

Barbara Dzērve-Ozoliņa„Am Hals war es, als würde jemand mit der Kettensäge loslegen“: Barbara, Creative Content Managerin bei Stories & Ink.

Hoffentlich schreckt dich das jetzt nicht zu sehr ab! Aber mal im Ernst: Es gibt Betäubungscremes, die du für schmerzhafte Stellen verwenden kannst. Mach vorher unbedingt einen Verträglichkeitstest und sag deinem Tattoo-Artist Bescheid, dass du sie benutzt hast.

Stories & Ink Autorin Emily (@emily_etc) sagt: „Ich hab mir echt die schlimmsten Stellen ausgesucht: Innenseite Oberschenkel, Innenseite Arm, Rippen und Fußrücken!“

Meine schmerzhafteste Stelle? Ganz klar der Fuß. Dort habe ich mit 18 mein erstes Tattoo bekommen. Danach hat es drei Jahre gedauert, bis ich mich an ein zweites getraut habe, und das erste ist immer noch nicht fertig!

Seitdem ist meine Sammlung aber gewachsen, und ich habe mir einige schmerzhafte Stellen stechen lassen: unter der Brust, die rechte Rippe, die Wirbelsäule und die Kniekehle. Irgendwie vergisst man den Schmerz, sobald das Tattoo abgeheilt ist, und dann sieht man nur noch die Lücken, die gefüllt werden wollen!

Schmerzhafteste Stellen für Tattoos: die Übersicht

Dass Tattoos wehtun, lässt sich nicht wegdiskutieren. Wie stark der Schmerz ist, hängt aber davon ab, wo am Körper du dich tätowieren lässt. Grundsätzlich sind die schmerzhaftesten Stellen für Tattoos Bereiche mit vielen Nervenenden, dünner Haut und entweder Knochen direkt unter der Haut oder wenig Fettgewebe.

Das ergibt Sinn, wenn man sich das Gegenteil anschaut: Tattoo-Stellen mit wenig Schmerzen sind meist Bereiche mit dickerer Haut, weniger Nervenenden und mehr Fett. Also zum Beispiel Unterarm, Außenseite des Oberschenkels und Oberarme.

Beim Rest des Stories & Ink Teams gehören zu den schmerzhaftesten Tattoo-Stellen:

  • Füße und Zehen
  • Rippen
  • Sternum
  • Hals
  • Achseln
  • Knöchel
  • Wirbelsäule
  • Knie inklusive Kniekehle
  • Ellbogen und Ellenbeuge

Stories & Ink Team nach dem TätowierenDas Stories & Ink Team nach dem Tätowieren auf der Leeds Tattoo Expo 2022.

Ganz schön lange Liste, und wahrscheinlich gibt es noch mehr Körperstellen, an denen Tattoos richtig wehtun. Wir sind alle verschieden, und Schmerz ist subjektiv. Vielleicht findest du die Rückseite deines Oberschenkels extrem schmerzhaft, während dein tätowierter Kumpel meint, das war ein Spaziergang.

Wenn das dein erstes Tattoo ist, lässt du die richtig schmerzhaften Stellen vielleicht erst mal aus und tastest dich langsam ran. Oder du bist wie ich (und viele andere Tattoo-Sammler:innen) und weißt, dass der Schmerz definitiv auszuhalten ist und sich lohnt.

Schmerzhafteste Tattoo-Stellen bei Frauen

Bei Frauen sind die schmerzhaftesten Stellen Bereiche mit vielen Nervenenden, etwa Brustwarzen oder Brüste, auch zwischen den Brüsten. Wenn du ein Sternum-Tattoo planst, kann das ebenfalls ziemlich wehtun, genauso wie die Rippen. Hier bieten sich Hand Poke Tattoos an, denn viele empfinden sie als sanfter. Oder du wählst ein schlichtes Design, zum Beispiel mit Fine Lines.

Hand Poke Tattoo wird gestochenHand Poke Tattoos sollen weniger schmerzhaft sein als Tattoos mit der Maschine.

Schmerzhafteste Tattoo-Stellen bei Männern

Bei Männern sind die schmerzhaftesten Stellen knochige Bereiche oder Körperteile mit dünner Haut, zum Beispiel Ellbogen und Füße. Wenn du einen Sleeve planst, kannst du den Ellbogen frei lassen oder ihn bewusst ins Design einbauen. Stellen mit vielen Nervenenden wie die Brustwarzen können auch wehtun, daran solltest du bei einem Brust-Tattoo denken.

Stories & Ink Gründer Stu hat Tattoos an Hüfte und Knöchel und beschreibt sie als „gleich kratzig, aber nicht unerträglich!“

Wie schmerzhaft ist ein Tattoo?

Tattoo-Schmerz ist total subjektiv, jede Person empfindet ihn anders. Eine Tattoonadel sticht in fünf Hautschichten, wehtun wird es also auf jeden Fall. Je nach Technik und Stelle reicht das Gefühl von Kratzen bis Brennen.

Oft ist es aber die Position, in der du sitzen oder liegen musst, die das Ganze noch unangenehmer macht. Bitte deinen Artist ruhig, die Liege anzupassen, wenn du das brauchst. Vielleicht bekommst du auch ein Kissen. Und denk dran, Pausen einzufordern, wenn du sie brauchst.

Mit der richtigen Vorbereitung kannst du die Schmerzen außerdem reduzieren, zum Beispiel indem du vorher etwas isst und gut ausgeschlafen bist. Mehr dazu in unserem Guide zur Vorbereitung auf den Tattoo-Termin.

Heilungstipps für schmerzhafte Tattoo-Stellen

Auch die Heilung kann an Stellen, die beim Stechen besonders wehgetan haben, unangenehm sein, etwa an Fuß, Rippen oder unter der Brust. Barbara stimmt zu: „Am schlimmsten beim Heilen waren meine Achseln, und ehrlich gesagt war das schlimmer als das Stechen an Rippen und Hals.“

Wenn du dir einen oder beide Füße tätowieren lässt, bedenke, dass sie anschwellen und richtig wehtun können. Vielleicht musst du dir ein paar Tage freinehmen, vor allem wenn beide Füße in einer Session gemacht werden. Bei Stellen wie den Rippen kann ein BH schwierig werden, und auf der Seite schlafen ist eventuell erst mal nicht drin.

Bei den Achseln solltest du dir überlegen, wie du verhinderst, dass sie schwitzen und aneinanderkleben. Dein Tattoo-Artist hat dazu meistens gute Tipps, und weitere Heilungs- und Pflegetipps findest du in unserem Heilungs-Guide für empfindliche Körperstellen.

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