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Tattoo Knigge: Dos and Don'ts beim Tätowieren

Okay, wir sind keine großen Fans von Regeln. Und das Wort „Knigge“ lässt man wahrscheinlich besser am Esstisch (auch wenn ich meine Ellbogen auf dem Tisch lasse, wenn ich will). Aber ein bisschen Tattoo Knigge kann echt praktisch sein, wenn du dir dein nächstes Tattoo stechen lässt, vor allem, wenn es dein erstes ist. Aufregend!

Also, ohne lange Vorrede: Tauchen wir ein in die Welt der Tattoo-Etikette, also die ungeschriebenen Regeln, mit denen du dich respektvoll und mit Verständnis in der bunten, vielfältigen Tattoo-Community bewegst. Und noch wichtiger: damit du ein bisschen schlauer in dein erstes Tattoo-Erlebnis startest.

Tattoo Knigge: Die wichtigsten Dos and Don'ts

DO: Recherchier deinen Artist und dein Studio

Eigentlich klar, aber bevor du dich festlegst, solltest du dir auf jeden Fall Zeit nehmen, Tattoo-Artists und Studios in deiner Nähe zu recherchieren. Schau dir ihre Portfolios an, lies Online-Bewertungen, frag Freunde oder Online-Communities nach Empfehlungen und so weiter. Den richtigen Artist zu finden, dessen Stil zu deiner Vorstellung passt, ist der Schlüssel zu einem guten Tattoo-Erlebnis.

DON'T: Über den Preis verhandeln

Wenn du dich für einen Artist entscheidest, akzeptierst du auch die Preise. Wir müssen dir nicht erzählen, dass Tätowieren ein anspruchsvolles Handwerk ist und gute Arbeit ihren Preis hat. Respektier die Erfahrung deines Artists und den Wert seiner Zeit, indem du nicht versuchst, den Preis zu drücken. Denk dran: Du investierst in ein Kunstwerk, das dich ein Leben lang begleitet, da lohnt sich ein fairer Preis für richtig gutes Handwerk. Und wenn dir der Preis nicht passt, musst du das Tattoo ja nicht machen lassen.

DO: Klar kommunizieren

Zwei der großen Punkte auf der Liste haben wir schon abgehakt. Der dritte wichtige Punkt ist wahrscheinlich: Kommunikation. Die ist beim Tätowieren echt entscheidend. Sei offen und ehrlich zu deinem Artist, was deine Ideen, Wünsche und eventuelle Bedenken angeht. Vertrau auf die Erfahrung und hör auf die Empfehlungen, denn dein Artist will ein Tattoo machen, das du genauso liebst wie er oder sie selbst.

Tattoo-Artist bei der Arbeit im Stories & Ink Studio in Falmouth

DON'T: Jedes Detail vorschreiben

Stell dir vor, du malst ein Bild und jemand steht hinter dir und schreibt dir jeden Strich und jeden Pinselzug vor. Ziemlich nervig, oder? Und wahrscheinlich ziemlich abschreckend. Das wirkt sich garantiert auf die Qualität des fertigen Bildes aus. Bei Tattoos ist es genauso. Es ist wichtig, deinem Artist deine Vorstellung zu vermitteln, aber versuch nicht, jedes Detail des Designs zu kontrollieren. Tattoo-Artists sind Profis mit ihrem eigenen kreativen Stil. Vertrau darauf, dass sie deine Ideen auf ihre ganz eigene Art umsetzen. Vielleicht überrascht dich das Ergebnis ja positiv!

DO: Auf gute Hygiene achten

Komm sauber und frisch geduscht zu deinem Tattoo-Termin. Das ist nicht nur respektvoll deinem Artist gegenüber, sondern sorgt auch für eine hygienische Umgebung beim Tätowieren. Halte dich außerdem gewissenhaft an die Pflegehinweise deines Artists, damit dein neues Tattoo gut abheilt und schön bleibt.

DON'T: Dein frisches Tattoo anfassen

Widersteh der Versuchung, dein frisches Tattoo anzufassen oder daran herumzukratzen, egal wie sehr es juckt. Dein Artist gibt dir Pflegehinweise mit, halte dich genau daran, damit es optimal heilen kann. Setz dein Tattoo keiner direkten Sonne, keinem Schwimmbad und keinen aggressiven Chemikalien aus, bis es komplett abgeheilt ist, also in der Regel 2 bis 3 Wochen, wenn Schwellung, Rötung, Juckreiz, Schuppen und Schorf komplett verschwunden sind.

DO: Gib deinem Artist Trinkgeld

Nicht alle Artists erwarten Trinkgeld, und das ist von Land zu Land unterschiedlich. Aber im Allgemeinen kommt ein angemessenes Trinkgeld nie schlecht an. Tattoo-Artists stecken ihr ganzes Herzblut in ihre Arbeit, und eine ehrliche Geste der Wertschätzung für ihr Können und ihren Einsatz wird meistens sehr geschätzt. Wie gesagt, die Gepflogenheiten können je nach Ort variieren, aber 10 bis 20 % Trinkgeld sind ziemlich üblich. Alternativ geht auch ein kleines Geschenk, aber vielleicht nur, wenn du deinen Artist gut kennst, sonst wirkt es vielleicht ein bisschen, ähm, komisch (Sei nicht komisch steht übrigens nicht auf der Liste, ist aber immer ein guter Tipp!).

DON'T: Vorschnell urteilen

Zum Schluss: Die Tattoo-Community ist so vielfältig wie die Kunst selbst, also triff keine Annahmen aufgrund von Klischees oder Äußerlichkeiten. Respektier den Weg und die Sichtweise jedes Menschen, egal welche Tattoos jemand hat oder woher er kommt. Lebe Offenheit und feiere die Schönheit des individuellen Ausdrucks. So sorgst du nicht nur für ein gutes Tattoo-Erlebnis für dich selbst, sondern trägst auch zu einer Kultur des gegenseitigen Respekts und der Wertschätzung in der Tattoo-Community bei.

Stories & Ink Studio in Falmouth