★ 4,8 von 5 Sternen bei über 4.500 Bewertungen

Versand in die EU, verzollt und ohne Überraschungen

Von Tattoo-Artists empfohlen

Diabild

ROUTINE ZUSAMMENSTELLEN: Bis zu 20 % Rabatt + ein Gratis-Geschenk ↓



Tattoo-Quiz → Scanne dein Tattoo

Tattoo Pflege an empfindlichen Stellen: Der Guide

Mit unseren Tipps hast du die Tattoo Pflege an empfindlichen Stellen voll im Griff.

Ein Tattoo tut immer ein bisschen weh (okay, manchmal auch mehr als ein bisschen). Und es ist völlig normal, deshalb etwas nervös zu sein, vor allem beim ersten Mal. Wenn es darum geht, welche Körperstelle du dir tätowieren lässt, wird es dich kaum überraschen, dass manche Bereiche empfindlicher sind als andere.

Zu den empfindlichsten Stellen für ein Tattoo gehören:

  • Hände und Finger
  • Füße und Zehen
  • Kopf und Gesicht
  • Rippen und Brust
  • Achseln
  • Bauch
  • Nacken und Wirbelsäule

Wenn du überlegst, dir an einer dieser empfindlichen Stellen ein Tattoo stechen zu lassen, lies weiter, damit du weißt, was auf dich zukommt. Und als Expertinnen und Experten für Tattoopflege verraten wir dir auch, wie du dein frisches Tattoo danach richtig pflegst.

Wie sehr tut ein Tattoo weh?

Fangen wir mit einer (relativ) guten Nachricht an: Die meisten Schmerzen beim Tätowieren halten nur so lange an wie die Session selbst.

Die schlechte Nachricht: Selbst kleine Tattoos können bis zu einer Stunde dauern (größere natürlich deutlich länger). Und genau diese lange Phase aus Reizung und Empfindlichkeit sorgt für die Schmerzen beim Tätowieren.

Person wird tätowiert

Tätowiert werden soll sich ähnlich anfühlen wie ein Sonnenbrand, auch wenn das von Mensch zu Mensch unterschiedlich ist

Zu dem, was beim Tätowieren eigentlich passiert: Die Nadel dringt etwa 1,6 mm in die Haut ein und sticht bis zu 3.000 Mal pro Minute. Bei einer einstündigen Session kommst du also auf bis zu 180.000 einzelne Einstiche.

Dass das wehtut, ist also kein Wunder. Aber wie sehr schmerzt ein Tattoo wirklich?

Die einfache Antwort: Ein Tattoo fühlt sich ähnlich an wie ein Sonnenbrand oder vielleicht ein Kratzer von einem Dornenzweig. Die nicht ganz so einfache Antwort: Wie stark der Schmerz ist, hängt von mehreren Faktoren ab, die bei jedem Menschen anders sind.

Dazu gehören:

  • Alter: Studien deuten darauf hin, dass man beim Tätowieren mit zunehmendem Alter weniger Schmerz spürt. Möglicherweise, weil die Hirnareale, die Schmerz verarbeiten, im Alter abnehmen.
  • Geschlecht: Biologisch weibliche Personen empfinden tendenziell stärkere Schmerzen und haben eine niedrigere Schmerzschwelle als biologisch männliche Personen.
  • Psyche: Angst oder „Katastrophisieren“ rund um den Schmerz beim Tätowieren kann in manchen Fällen tatsächlich dazu führen, dass du mehr Schmerz spürst.

Und dann ist da noch der wohl wichtigste Faktor: die Körperstelle, die tätowiert wird. Grundsätzlich tun knochige Stellen (auch solche mit sehr wenig Fett) mehr weh. Bereiche mit dickerer Haut und/oder mehr Fett tun dagegen weniger weh.

Tattoo Pflege an empfindlichen Stellen: Das solltest du wissen

Wenn deine Schmerzschwelle besonders niedrig ist, suchst du dir vielleicht eine weniger schmerzhafte Stelle für dein Tattoo aus. Dazu gehören Unterarme, die Rückseite der Oberarme, Schultern und die Außenseiten der Oberschenkel.

Aber wahrscheinlich ziehst du es trotzdem durch, vor allem, wenn dein Design perfekt zu den Konturen deines Körpers passt.

Deshalb hier ein paar Dinge, die du beachten solltest.

Tattoo Pflege bei Hand-, Finger- und Zehen-Tattoos

Je nachdem, welcher Bereich der Hände oder Füße tätowiert wird, kann die Wunde ganz unterschiedlich abheilen. Die Oberseiten von Fingern, Händen und Füßen heilen zum Beispiel meist besser.

Stellen an Händen und Füßen mit vielen Gelenken und Falten, etwa die Handfläche oder die Fußsohle, können dagegen schwieriger sein.

Millie Webb ist Resident Artist im preisgekrönten Studio Fat Fugu Collective in Northampton (@fatfugu).

„Hände heilen schwerer ab, weil du sie während der ganzen Heilung ständig benutzt“, sagt Millie. „Die Haut an den Händen erneuert sich durch die ständige Beanspruchung schneller, und auch das kann die Heilung beeinflussen.“

Tattoos an Hand und Fingern

„Hände heilen schwerer ab, weil du sie ständig benutzt“: Tattoo-Artist Millie Webb

Aus diesen Gründen tätowieren manche Artists diese Stellen gar nicht. Sie verweisen darauf, dass das Tätowieren dort schwierig ist und die Haut die Farbe oft schlechter hält, was zu weniger schönen Ergebnissen führen kann.

Für die Pflege von Hand-Tattoos hat Millie folgenden Tipp:

„Wir empfehlen, die Stelle sauber und eingecremt zu halten und in dieser Zeit möglichst auf Ringe, Uhren und Armbänder zu verzichten.“

Tattoo Pflege bei Kopf- und Gesichts-Tattoos

Zuerst sagt Millie: „Kopf- und Gesichts-Tattoos sollten wegen der heiklen Platzierung nur von erfahrenen Artists gestochen werden.“

Ein guter Rat. Nicht nur, weil es eine extrem sichtbare Stelle ist (wir müssen dir nicht sagen, dass nicht die ganze Gesellschaft den Look feiert), sondern auch, weil die Kopfhaut eher bluten kann. Außerdem gilt der Kopf als eine der schmerzhafteren Stellen für ein Tattoo.

Zur Pflege speziell hier sagt Millie: „Wir empfehlen, das Tattoo ein Leben lang mit Sonnencreme bzw. SPF zu schützen, damit es über die Jahre seine Qualität behält.“

Tattoo am Kopf

Bei Kopf-Tattoos ist SPF immer zu empfehlen

Dazu kommt: Achte auf Inhaltsstoffe in manchen Gesichtsreinigern und Cremes, die dein Tattoo reizen oder ihm schaden können, vor allem, solange es frisch ist. Dazu gehören Alkohol und Duftstoffe, die die Haut austrocknen und strapazieren können. Oder schwere Lotionen und Make-up, die die Poren verstopfen können.

Haare im Gesicht oder auf dem Kopf wachsen nach dem Tätowieren ganz normal nach. Schuppen oder trockene Haut können dich dazu verleiten, zu kratzen oder zu pulen. Lass das unbedingt, denn dabei kann Farbe aus deinem frischen Tattoo verloren gehen.

Und sobald das Tattoo abgeheilt ist, versorg die Haut mit einer sanften Feuchtigkeitspflege oder benutz ein mildes Anti-Schuppen-Shampoo, damit Haut und Kopfhaut in Topform bleiben.

Tattoo Pflege bei Rippen- und Brust-Tattoos

Die Rippen stehen auf der Liste, weil die Haut dort meist dünn ist und wenig Muskeln oder Fett den Autsch-Faktor beim Tätowieren nach oben treiben.

Bei der Pflege gelten die üblichen Regeln: Lass dein Tattoo atmen, halte es eingecremt und kratz oder pul nicht am Schorf. Ein paar Extras solltest du aber beachten.

Brust-Tattoo bei einer Frau

Brust-Tattoos tun näher am Knochen meist mehr weh

Deine Kleidung sollte nicht am frischen Tattoo reiben, also trag am besten lockere Sachen, bis es abgeheilt ist.

Wenn du einen BH trägst, achte darauf, dass er nicht an der tätowierten Stelle scheuert, und lass ihn notfalls weg. Und wenn dein Tattoo auf einer Seite der Rippen sitzt, schlaf auf der anderen Seite.

Brust-Tattoos tun näher am Brustbein, wo die Haut dünner ist, meist mehr weh. Deshalb kann es sinnvoll sein, hier mit einem kleineren Tattoo anzufangen. Erweitern kannst du es später immer noch.

Tattoo Pflege bei Rücken-Tattoos

Zur Pflege von Rücken-Tattoos sagt Millie: „Wir empfehlen immer, dass Freunde oder der Partner bzw. die Partnerin bei der Heilung und Pflege helfen.

Außerdem raten wir unserer Kundschaft, mindestens zweimal am Tag zu duschen, um die Stelle zu reinigen, und sich danach beim Eincremen helfen zu lassen, weil das allein schwierig sein kann.

Trag lockere Kleidung. Frauen sollten während der Heilung möglichst auf enge Kleidung und BHs verzichten, damit nichts am frischen Tattoo reibt.“

Traumfänger-Tattoo auf dem Rücken

Rücken-Tattoos: Hilfe von Freunden oder Partner bei der Pflege kann eine gute Idee sein

Tattoo Pflege bei Nacken- und Wirbelsäulen-Tattoos

Jede Menge Nervenenden, dünne Haut und der Knochen direkt darunter: Das sind nur drei Gründe, warum Wirbelsäulen-Tattoos zu den schmerzhaftesten gehören.

Für viele ist genau dieses „Tattoo-Ehrenabzeichen“ aber Teil des Reizes. Und sie können richtig stark aussehen, denn die Wirbelsäule eignet sich perfekt für schöne, kreative lineare Designs.

Tattoo entlang der Wirbelsäule

Bei Wirbelsäulen-Tattoos ist die Pflege besonders wichtig

Lange Sessions an solchen Stellen ziehen sich oft über mehrere Termine, deshalb ist die Pflege zwischen den Sessions bei vielen Wirbelsäulen-Tattoos besonders wichtig. Wie schon erwähnt, brauchst du an schwer erreichbaren Stellen wie dieser eventuell Hilfe beim Eincremen.

Bei Nacken-Tattoos geht es vor allem darum, Kleidung mit scheuernden Kragen zu vermeiden. Oberteile mit tieferem Ausschnitt sind bis zur Heilung wahrscheinlich die bessere Wahl. Und weil der Nacken meist an der Luft ist, musst du eventuell öfter Aftercare-Creme auftragen.

Tattoo Pflege an empfindlichen Stellen: FAQ

Womit pflegt man ein Tattoo an empfindlichen Stellen?

Für frisch gestochene Tattoos empfehlen wir, das Tattoo mit einem milden, parfümfreien Reiniger wie dem Aftercare Foam Cleanser zu waschen und während der Heilung eine spezielle Tattoo-Pflegecreme aufzutragen. Die Stories & Ink Aftercare Cream ist ein parfümfreies, veganes Produkt, das gestresste Haut direkt nach dem Tätowieren beruhigt, pflegt und die Heilung unterstützt.

Stories & Ink Aftercare Cream für frische Tattoos
Die Aftercare Cream von Stories & Ink beruhigt gereizte Haut und lässt sie trotzdem atmen

Wie trage ich Tattoo-Pflege an empfindlichen Körperstellen auf?

Trag unsere Aftercare Cream bei frischen Tattoos dreimal täglich auf, bis die Haut abgeheilt ist: morgens, mittags und abends. Verteil sie dünn, damit du nicht zu viel eincremst. Abgeheilt ist dein Tattoo meist nach 2 bis 3 Wochen, wenn Schwellung, Rötung, Juckreiz, Schuppen und Schorf komplett verschwunden sind. Dann kannst du zu unserem Daily Moisturiser wechseln. Nimm einfach eine kleine Menge und massier sie langsam auf der gewünschten Stelle ein.

Tattoo Pflege an empfindlichen Stellen: Deine Checkliste

  • Erste Pflegesalbe: trägt dein Artist direkt nach dem Tätowieren auf
  • Milder, parfümfreier Reiniger: um frische Tattoos zu Hause sauber zu halten
  • Weiches, sauberes Tuch: um das Tattoo nach dem Waschen sanft trocken zu tupfen
  • Stories & Ink Aftercare Cream: beruhigt und pflegt frisch tätowierte Haut
  • Lockere Kleidung: deckt frische Tattoos ab, ohne zu reiben
  • Stories & Ink Daily Moisturiser: hält komplett abgeheilte Tattoos mit Feuchtigkeit versorgt
  • Sonnencreme (LSF 30+): schützt deine Haut und verlängert das Leben deiner Tattoos
  • Stories & Ink Vibrancy Serum: bringt müde oder verblasste, abgeheilte Tattoos wieder zum Leuchten

Mehr Infos und Tipps

Jetzt weißt du, worauf es bei Tattoos an empfindlichen Körperstellen ankommt. Ob sich der Schmerz lohnt, entscheidest du selbst (wahrscheinlich ja!). Gute Heilung euch allen!

Mehr Infos und Tipps findest du in Tattoo Heilung: Das erwartet dich nach dem Stechen.

Und in Tattoo trotz Dermatitis: Geht das?